2 / 2005

Rundschreiben 2 / 2005

Inhalt:
Münchner Briefmarkenmesse
Tauschtag Germering
Marktgeschehen
SonderpostwertzeichenJahresprogramm 2006
Münzen
Ganzsachenausschnitte (GAA)
Fundstücke aus Nachlass
Ausstellung
Untersuchung über das Sexualleben der Philatelisten
Gewinn gemacht
Sommerfest
Fundstück
Briefmarkenkauf auf Malta
Philatelisten
Landesverband
Eine Woche Ende April
Übersetzungen
Philatelistische Bücherei München
Termine
Stand Mitgliederentwicklung
Spruch
 

Das alte Stadtwappen

Rückseite

Reklamemarke, ca. 1915

 
Münchner Briefmarkenmesse

(Besuch am 3.3.05)

Von 10 bis ca. 16:00 Uhr war es voll, wie üblich mit den längsten Schlangen am Sonderpostamt und am Imbiss-Stand. Beides gleichermaßen teuer und viel zu wenig Schalter. Die vertretenen Firmen boten das gesamte Spektrum der Philatelie. Auffällig: Großes Angebot von fabrikneuen Katalogen älterer Jahrgänge. Kataloge vom Vorjahr gab es zum halben Preis, davor noch günstiger. Philex-CEPT-Katalog 2001 für 1€, ist eine billige Fehlliste.
Belege ab 20 Cent, wohlsortiert, keine Funde möglich, Anteil ausländischer Belege viel geringer als in den Vorjahren. Ebenso war bei den Briefmarken wesentlich weniger Ausland zu finden als früher. Ansichtskarten teuer wie bisher, jedoch gab es auch einen Stand mit einer Unmenge uralter Karten zu je 1 €, um die Hälfte durchzusehen hätte man schon einen Tag gebraucht.

Der Stand des LV war sehr gut besucht, bis auf eine Schulklasse am Morgen herrschte bei der Jugendabteilung Ruhe, was jedoch nicht verwunderlich war, schließlich war Schultag.

Im Veranstaltungsforum versuchte die Firma MICHEL den Zuhörern klarzumachen, dass Michelkataloge sehr günstig seien, bei Wettbewerbern wäre der Preis pro Seite teils wesentlich höher. Diese Argumentation ist eine Veralberung des gesunden Menschenverstandes: Genauso gut kann man behaupten, dass ein Traktor pro Kilogramm Gewicht billiger ist als ein Ferrari oder ein Kilo Kartoffeln das gleiche kosten müsste wie ein Kilo Kaviar.

Persönliches Fazit: Den halben Philatelistenverein FFB getroffen, viele Gespräche mit Kollegen über Jugendarbeit, Vereinsbeitrag, Auktionen, Ausstellungen, Landesverband usw. usw. geführt. Ein paar schöne Belege gekauft, darunter 6 besonders schöne, denn der Händler hat von mir irrtümlich nur 3 € statt 6 € kassiert. Und dann war da noch die ausgesprochen hübsche Dame am Stand der Österreichischen Post.......

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Tauschtag Germering

Recht leer war es am Sonntag. 6.3. bei den Germeringern, längst nicht die Hälfte der Tische war besetzt. Ausschlaggebend dürfte das elendige Wetter gewesen sein, die Strassen waren spiegelglatt, so musste ich mit der S-Bahn nach Germering fahren, was einer halben Weltreise entsprach. Aber es hat sich gelohnt. Nach den frustrierenden Suchereien auf der Messe im MOC machte das Stöbern in Germering richtig Spaß. Drei Belege einen Euro, in diesen Kisten war wirklich was zu finden. Jede Marke 10 Cent, hier fand ich allein 61 Europa-Marken, dazu noch etliche bessere Franzosen aus den frühen 50igern. Unter dem Strich etwa den gleichen Betrag ausgegeben wie in München, aber viel mehr und besseres Material erhalten. So macht’s Spaß.

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zMarktgeschehen

DDR wird immer interessanter, verstärkt sind Ankaufsanzeigen bis hin zu 100% Michel zu finden, speziell für postfrische Zusammendrucke, Dauerserien sowie ältere Sperrwerte. Für Block 6 werden 65.-- bewilligt, aber auch kleine Werte wie 1759-60 werden für 1,40 in mehreren Anzeigen gesucht.

Bund postfrisch fällt weiter, Posthorn kostet unter 1000 €, der Preis hat sich somit seit einigen Jahren halbiert. Auffällig eine Ankaufsanzeige von Förtsch, Berlin, er bietet für Bund postfrisch komplette Ausgaben der DM-Zeit einzeln und in Bogenteilen immerhin 20% vom Frankaturwert (Mindestwert einer Einlieferung 200€). Für 1000 DM Frankaturwert gibt es also 100€.
Im Ankauf gesucht sind nur noch Besonderheiten wie Heuß lumogen (oo geprüft mit Photoattest für 115.--). Es ist also beste Zeit, die Lücken in Bund- oder Berlin-Sammlungen zu schließen, es ist beeindruckend, welche guten alten Stücke man für den Gegenwert eines aktuellen Jahrganges an Neuausgaben bekommt.

Bei Auktionen fällt auf, dass für Belege hohe Preise erzielt werden, speziell für besondere portogerechte Verwendungen. 10fach-Frankaturen kosten 110€ Ausruf, sie waren früher im Verein für rd. 10 € zu haben.

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SonderpostwertzeichenJahresprogramm 2006:

100. Geburtstag Stefan Andres (1);
Serie "Archäologie in Deutschland ": 150 Jahre Entdeckung des Neandertalers (1);
100. Geburtstag Hannah Arendt (1);
Serie"Aufrechte Demokraten": 125. Geburtstag Eugen Bolz (1);
Serie "Bilder aus deutschen Städten": Burganlage Burghausen (1);
Serie "Bilder aus Deutschland": Schwarzwald (1);
Serie "Tag der Briefmarke": 110 Jahre deutschösterreichische Philatelistentage (1);
100. Geburtstag Gerd Bucerius (1),
650 Jahre Goldene Bulle (1);
Serie "Dienst am Nächsten": Mit Händen sehen (200 Jahre Berliner Blindenschule 150 Jahre Stiftung Nikolauspflege) (1),
Serie "Europa": Die Integration von Ausländern aus der Sicht der Jugendlichen (The integration of immigrants as seen by young people) (1);
50 Jahre Nobelpreis Werner Forßmann (1);
500 Jahre Universität FrankfurtOder (1);
50. Jahrestag der Gründung des Friesenrates (1);
1200 Jahre Halle (1);
100. Geburtstag Kardinal Joseph Höffner (1);
1200 Jahre Ingolstadt (1);
Serie "Für die Jugend": Heimische Tiere (5);
100 Jahre einheitliche deutsche amtliche Kfz-Kennzeichen / 50 Jahre bundesdeutsche KfzKennzeichen (1);
Serie "Für uns Kinder" (1);
Hauptmann von Köpenick (1);
Serie "Leuchttürme": Leuchtturm "Neuland" und Leuchtturm "Hoher Weg" (2);
Serie "Deutsche Malerei": Dürer, Selbstbildnis im Pelzmantel (1);
850 Jahre Michaelskirche in Schwäbisch Hall
250. Geburtstag Wolfgang Amadeus Mozart (1);
Serie "Post": Jahreszeiten (4);
400. Geburtstag Rembrandt (evtl. Gemeinschaftsmarke mit NL) (1);
200. Geburtstag Johann August Roebling (evtl. Gemeinschaftsmarke mit USA) (1);
225. Geburtstag Karl Friedrich Schinkel (1);
Serie "Für den Sport" (5);
650 Jahre Städtehanse (Gemeinschaftsmarke mit Schweden) (1),
Serie "Für den Umweltschutz": Klimaschutz geht alle an (1);
Serie "Weihnachten" (2);
Serie "Weltkulturerbe der UNESCO": Oberes Mittelrheintal (1);
Serie "Für die Wohlfahrtspflege": Eisenbahn (5);

Gesamtmarkenanzahl 52 / PRBMF

Aus: philatelie 334 / April 2005

Zu dem Ausgabeprogramm werde ich mir jeden Kommentar verkneifen, sonst müsste ich meiner Freude Ausdruck verleihen, dass endlich der Erfinder des Bolz-Platzes mit einer Sondermarke geehrt wird, dass ich bisher gar nicht wusste, dass seit 150 Jahren der Nikolaus gepflegt wird, dass der Friesenrat immerhin 50 Jahre alt werden konnte, ohne dass ihn jemand kennt, Ich würde rumnörgeln, weil nach der Panne mit der rauchenden Hepburn nun der Herr Dürer ausgerechnet im Pelzmantel abgebildet werden soll. Als eifriger Bahnfahrer finde ich gut, dass die Bundesbahn in die Wohlfahrtspflege einbezogen wird, vielleicht gibt es vom Erlös endlich wieder gepolsterte Sitzbänke im Regional-Express.

Besserwisserisch würde ich darauf hinweisen, dass "Kardinal Joseph Höffner" falsch geschrieben ist, der Herr nannte sich "Joseph Kardinal Höffner". Und ich würde fragen, wer Johann August Roebling war. Aber, wie gesagt, ich werde mir jeglichen Kommentar verkneifen, schließlich möchte ich den Abo-Sammlern nicht die Vorfreude verderben.

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Münzen

Unsere Euro-Münzen sollen ausgetauscht werden. Die einheitliche Vorderseite berücksichtigt nicht die vielen neuen Staaten, die in die EU aufgenommen wurden. Es ist vorgesehen, die Vorderseite neu zu gestalten und vorab in den Staaten, die als nächste den Euro einführen (Finnland, Malta, Lettland) zu verwenden. In den Ländern, die bereits den Euro haben, sollen die Münzen nach und nach ersetzt werden.

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Ganzsachen
Die Schere macht sie wertlos?

Ganzsachen sind älter als Briefmarken. Die venezianischen „A-Q“-Briefbögen datieren von 1608, die sardischen Blätter gab es 1818, die Besteuerung der britischen Zeitungen beinhaltete nach 1821 auch Portofreiheit und in Sydney, New South Wales, gab es ab 1838 Briefbögen mit Wertstempel. Briefmarken gab es erst ab 1840. Die britische Post gab die ersten Briefmarken am gleichen Tag heraus wie die berühmten Mulready-Kuverts.

In der philatelie April 2005 befasst sich Herr Hövelmann mit Ganzsachenausschnitten (GAA). In den Philatelistischen Begriffsbestimmungen des BPP sind nur die Ganzsachen selbst definiert. Gesammelt wurden sie bereits in der zweiten Hälfte der 19. Jahrhunderts, überwiegend aus Ganzsachen der USA, Großbritanniens und der Mitgliedstaaten des Commonwealth. Es gab sogar spezielle Albenvordrucke hierfür.

Eine Definition der Ganzsachenausschnitten (GAA) gibt der MICHEL-Ganzsachenkatalog:
“Ganzsachenausschnitte.
Aus Ganzsachen ausgeschnittene Wertstempel (GAA) sind im Prinzip zerstörte Postwertzeichen, da bis auf wenige Ausnahmen GAA nicht frankaturgültig waren. Eine exakte Bestimmung, aus welcher Ganzsache ein Ausschnitt stammt, ist vielfach nicht möglich. ...

Für die vom 1.10.1922 bis 30.9.1923 zugelassenen Infla-Ausschnitte fehlen Bewertungsunterlagen. In der DDR konnten GAA ab 1.8.1959 verwendet werden. In der Bundesrepublik Deutschland und in West-Berlin waren GAA nur vom 1.1.1981 bis 30.9.1998 und nur auf Nicht-Standardsendungen zugelassen.“

Daraus ergibt sich zunächst der Grundsatz, dass Ganzsachenausschnitte (GAA) aus philatelistischer Sicht wertlos sind.

Ein völlig andere Einschätzung ergibt sich, wenn Wertstempelausschnitte aus bis dahin ungebrauchten Ganzsachen – bei einigen Postverwaltungen amtlich zugelassen, bei anderen mindestens toleriert – einzeln oder zu mehreren wie Freimarken zur Frankatur von Postsendungen verwendet worden sind – auch als Zusatzfrankaturen auf vollständigen Ganzsachen. Diese Verwendungen sind uneingeschränkt sammelwürdig, teilweise sogar selten und dann entsprechend zu bewerten! Dies gilt dann auch für Briefstücke, sofern die beschriebene Verwendung noch erkennbar ist. Problematisch ist immer, wenn die Entwertung des GAA durch Stempel oder Federzug nicht auf das Briefstück oder den Beleg übergeht. Hier hilft nur eine sachkundige Prüfung.

Nicht übersehen werden darf, dass auch ein seltener Stempelabschlag den an sich wertlosen Ganzsachenausschnitte – aber nur wegen des Stempels – in eine wertvolle Trophäe wandeln kann.

Ob damit die alten, möglicherweise umfangreichen Alben mit Ganzsachenausschnitten sofort auf den Müll gehören, muss dennoch bezweifelt werden, denn der Großteil der frühen Ganzsachen dürfte nur in dieser Form vorhanden sein. Zum einen stellen sie sicher zumindest einen ideellen Wert dar, sind philateliegeschichtlich hochinteressant und unterliegen vielleicht wider Erwarten in einigen Jahrzehnten einer völlig anderen Einschätzung. Obwohl im angelsächsischen Raum stark gesammelt, ist auch dort die aktuelle Empfehlung des Beitrages auf der  Homepage (http://www.upss.org/upss1.htm) des ‚The United Postal Stationery Society (UPSS) For Collectors of World Wide Postal Stationery’ [Vereinigte Ganzsachen-Gesellschaft für Sammler von Ganzsachen aus aller Welt] „What Do You Know About Postal Stationery?“ [Was wissen Sie über Ganzsachen?] von Prof. R. L. Mott: „All stationary should saved entire.“ [Alle Ganzsachen sollen im Ganzen bewahrt werden.] Auch hier mit dem Hinweis, dass ansonsten Unterschiede in Wasserzeichen, verschiedene sonstige Aufdrucke und Briefklappenformen nicht zu unterscheiden sind.

Wichtig ist auch der hier gelesene Hinweis: „Postal cards are never collected as ‘cut squares’ and the modern trend is against collecting envelopes and wrappers that way.“ [Postkarten wurden niemals als Ausschnitte gesammelt und der Trend geht dahin, auch Briefumschläge und Streifbänder nicht mehr in dieser Art zu sammeln.] Damit ist deutlich gesagt, dass auch Briefstücke nicht mehr zeitgemäß sind.
Damit ergibt sich für die nächste Zukunft der dringende Ratschlag: „Postfrisch oder Beleg! – Finger weg von der Schere, dem Wasserbad o.ä.!“ Dem nachweislich echt gelaufenem und portogerecht frankierten Briefen gehört wohl die Zukunft!

Samuel Fleischhacker

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Dazu passend:

Auktionslos 9538 Schulz, Nürnberg, 107. Auktion 7.Mai 2005:

ALLE WELT, GA-Ausschn.Slg.Europa/Übersee, wohl einmalige Slg., viele Übersee-Länder kpl. m. allen GA-Ausschn., im uralten offiz. wundersch. Schaubek GA-Auschn.Vordruckalbum,sehr selten angeboten    Ausruf: 2500.--

Fundstücke aus Nachlass

In vielen Rundschreiben wurden bestimmte Machwerke als nicht sammelwürdig im Sinne der Philatelie verdammt, so zum Beispiel gemachte, nicht gelaufene Ersttagsbriefe, Sammlerbriefe oder nicht portogerechte Satz-Frankaturen. Nun, an der Einstellung zu solchen Dingen hat sich nichts geändert, aber es gibt Ausnahmen, bei denen man als Sammler schwach werden könnte. Drei Muster aus einem Nachlass

Zugegeben, gemachte Ersttagsbriefen sind Abfall, aber diese würde eine Bundsammlung zieren, wobei im Nachlass der komplette Satz vorhanden ist:
 

Es gibt Bunt-Frankaturen, die durchaus sammelwürdig sein können:
 

Ein echter Philatelist würde diesen Brief als nicht portogerechtes Machwerk abtun, zumal er noch keine 100 Jahre alt ist. Trotzdem, mir gefällt der Brief, zumal die Marken in absolut einwandfreier Zähnung sind:
 

 

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Ausstellung 2007

Langsam nimmt unsere Planung einer Ausstellung im Jahre 2007 Konturen an. Am 15. April hat Frau Weiß sen. zugesagt, dass sie aus ihrem reichen Fundus Schaustücke aus der Postgeschichte zur Verfügung stellen wird. Die Fam. Weiß hat aus ihrer Posthaltergeschichte sehr viele Urkunden, Uniformen, Briefe/Belege, Posthörner bis hin zu fahrbereiten Kutschen. Zusammen mit unseren Schätzen sollten wir eine Ausstellung auf die Beine stellen können, die es in der Form bisher kaum gab. Wer vor etlichen Jahren in Regensburg die Ausstellung der Fürstin Gloria gesehen hat, der kennt die Richtung, die uns vorschwebt: Postgeschichte von den Anfängen bis heute, Stadtgeschichte, Heimatkunde, Philatelie.
Probleme bereitet ein geeigneter Raum, im Hotel Post geht es nicht, die brauchen ihre Säle.

Wir arbeiten weiter an dem Thema.

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Untersuchung über das Sexualleben der Philatelisten

"Darf ich Ihnen meine Briefmarkensammlung zeigen" gilt seit jeher als versteckte Aufforderung zu sexuellen Handlungen. Daraus ergibt sich die Fragestellung, inwieweit Briefmarkensammlungen und sonstige philatelistische Betätigungen förderlich für ein aktives Sexualleben sind. Untersucht wurde für diese Studie ein statistisch repräsantiver Querschnitt von philatelistisch tätigen Personen unter besonderer Berücksichtigung des Philatelistenvereines Fürstenfeldbruck e.V.

Häufigkeit sexueller Betätigung

Der durchschnittliche Philatelist besucht im Jahr 24 Tauschabende, eine fachspezifische Messe und drei Tauschtage, somit hat er an 28 Tagen = 7,67 % weniger Gelegenheit zu häuslicher sexueller Betätigung als der Nicht-Philatelist. Die befragten Personen sahen dies jedoch nicht als Nachteil an, sondern 78% gaben an, dass ihnen der Ruhetag gut tut.

Sexuelle Motivsammlungen

Kein Philatelist gab offen zu, eine Sammlung aus pornographischen Gründen angelegt zu haben, überhaupt wurde das Vorhandensein von eindeutig sexuellen Motivmarken verneint. Bei genauerer Untersuchung der vorgelegten Sammlungen wurde jedoch in 94% aller Sammlungen gut getarntes sexistisches Material gefunden. Philatelisten gehen bei der Tarnung ihres Materials mit erheblicher Phantasie ans Werk, so fand sich eine "Pro-Viagra-Marke" in einer Sammlung "Kuriositäten", es fanden sich Sammlungen "Frauen der Deutschen Geschichte", Gemälde-Sammlungen mit Darstellungen leicht bekleideter weiblicher Personen.

Unter Philatelisten besonders gesucht sind "Berliner Frauen bedarfsgerecht gebraucht", allein diese Formulierung lässt auf einen stark sexistischen Hang schließen. Die direkte Frage, ob der Sammler die "Nackte Maja" hat, wurde verneint. Fragte man die gleichen Sammler, ob sie die Katalog-Nummern 478 bis 480 von Spanien besitzen (Darstellung einer nackten Frau namens Maja) wurde die Frage bejaht. Wie zu erwarten sind sich die katholischen Sammler ob der moralischen Verwerflichkeit ihres Tuns im Zweifel und fügen ihren Sammlungen vorsichtshalber Madonnen-Darstellungen zu, besonders häufig waren hier drei bestimmte Marken des Saargebietes zu finden.

Häusliche Sexualität des Philatelisten

Der Nicht-Philatelist sitzt in den späten Abendstunden am Fernseher und sieht die in etlichen Programmen gesendeten Filme mit pornographischen Inhalt, was nachgewiesenermaßen langfristig zu sexueller Abstumpfung führt. Der Philatelist dagegen sitzt am Schreibtisch und beschäftigt sich mit seiner Sammlung. Inwieweit die sitzende Haltung die Durchblutung der unteren Körperhälfte fördert, muss einer medizinischen Studie vorbehalten werden, es kann jedoch von einem positiven Effekt für Philatelisten ausgegangen werden. Da, abgesehen von oben dargestellter Abwesenheit an 7,67 % aller Tage, die philatelistische Betätigung eine rein häusliche ist, hat der Philatelist wesentlich weniger Gelegenheit zu außerhäuslichen sexuellen Beziehungen als Nicht-Philatelisten, hier lässt sich eindeutig schließen, dass Briefmarkensammler treuere Partner sind als die durchschnittliche Bevölkerung.

Balzverhalten der Philatelisten

Der engagierte Philatelist untersucht beim Objekt seiner Begierde sehr genau die Zähne. Sie müssen vollständig und ebenmäßig sein, besonders verpönt sind angesetzte Zähne. Den Nicht-Philatelisten ist derartiges Auswahlverfahren völlig unbekannt. Bei älteren oder exotischen Objekten philatelistischen Interesses spielen ausgewogene Proportionen eine außerordentliche Rolle, Philatelisten nennen in ihrer eigenen Fachsprache diesen Zustand als "zentriert". Während bei Nicht-Philatelisten ein großes Interesse an gelifteten oder busenvergrößerten Lustobjekten besteht, lehnen die Philatelisten alles ab, was als "verschönt" oder als "repariert" bezeichnet werden muss, eher nehmen sie zur Not "geringfügige Mängel" in Kauf.

Im Kreis von Gleichgesinnten drehen sich die Gespräche von Philatelisten meist um Themen mit sexuellem Inhalt., mit großer Selbstverständlichkeit und ohne jegliches Schamgefühl wird über "waagerechte Pärchen" oder "zart berührt" debattiert. Ebenso nehmen die Nummern eines gewissen Michel breiten Raum bei den Gesprächen der Philatelisten ein. In die gleiche Kategorie gehören Formulierungen wie "rückseitig ohne Mängel" oder "altersbedingt leicht bügig", die sich in vergleichbarer Form kaum bei der durchschnittlichen Bevölkerung nachweisen lassen.

Besondere Aufmerksamkeit widmet der Philatelist der Empfängnisverhütung. Wie keine andere Bevölkerungsgruppe untersuchen Philatelisten das Gummi auf geringfügigste Beschädigungen. Nicht einmal Fingerabdrücke dürfen auf dem Gummi sein.

Exhibitionismus der Philatelisten

Der Anteil der Exhibitionisten unter den Philatelisten liegt bei 5%, und ist damit wesentlich höher als beim Durchschnitt der Bevölkerung. Bei ältere Philatelisten mit höherem Einkommen liegt die Zahl der Sammler, die zeigen, was sie haben, weit über der Zahl bei sogenannten Jungsammler. Um nicht die Gefühle von Nicht-Philatelisten zu verletzen hat man sich Regeln für das Herzeigen seiner besten Stücke auferlegt, man nennt das eine Ausstellungsordnung. Über deren Einhaltung wachen sehr strenge Juroren. Diese achten auch darauf, dass vor der Zurschaustellung alle Objekte von Fachleuten des BPP (offiziell: Bund Philatelistischer Prüfer) geprüft wurden. Besonders schöne Exemplare dürfen in den Rang 1, während normale Stücke mit dem Rang 3 vorlieb nehmen müssen. In der Offenen Klasse darf jeder zeigen, was er mag.

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Gewinn gemacht

Von einem Hamburger Auktionshaus erhielt ich mit mehreren Tagen Abstand zwei Kataloge, einmal für mich, einmal für den Verein. Beide Male waren die Marken nicht gestempelt, also wiederverwendbar. Gewinn für mich: 4,32€, ebenso für den Verein.

 

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Sommerfest 2005

"Hallo, Herr Lippoldes, bei meiner Weihnachts-Orchidee bildet sich ein neuer Blütentrieb, wenn wir schon mal beim Thema sind: wann ist das Sommerfest ?"

Kaum ist der letzte Schnee geschmolzen und die Krokusse sind noch nicht richtig offen, schon denken unsere Vereinsmitglieder an Biergarten, Grill, einen Schoppen Rotwein, an knackige Salate und Pitta-Brot mit Knoblauch.

Wir sitzen da, wissen keinen Termin, der allen passt, wir kennen den Wetterbericht nicht, wir haben nur noch 13,78 € in unserer Feier-Kasse, wir haben überhaupt keine Vorstellung, was auf der Speisekarte stehen könnte, und eine der beliebten langen Reden haben wir auch noch nicht geschrieben. Andererseits müssen wir an die nächste Vorstandswahl denken, machen wir kein Sommerfest, dann werden wir mit großer Wahrscheinlichkeit 36 Gegenstimmen haben, das möchten wir natürlich vermeiden. Ohne Sommerfest scheint es nicht zu gehen.
Also:

Samstag, 2. Juli 2005 gegen 18:30 Uhr
im Biergarten auf der Lände.

Kleiner Tipp: Sitzkissen mitbringen.

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Fundstück

In der DBZ 4/2005 findet sich auf Seite 33 folgende Neuheitenankündigung für den Iran:
 28.8.: 4er (500 Rls) Block "Briefmarken-Weltmeisterschaft 2004". Affen.
Darüber sollten wir nachdenken.

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Briefmarkenkauf auf Malta

Sonntag vormittags, direkt am Busbahnhof von La Valetta, findet ein großer Flohmarkt statt. Es ist Marktsonntag, Wochenmarkt und Flohmarkt in einem. Angeboten werden Textilien, Tiere, Schuhe, Lebensmittel, Ramsch für Touristen, alter Schrott, einfach alles. Mein besonderes Interesse galt Briefmarken und Belegen, es gab praktisch nichts außer ein paar Schaupackungen mit ganz gewöhnlichen "50 verschiedene", die Preise waren wesentlich höher als hier bei uns. Wer sich jedoch für sehr alte Photos interessiert, könnte fündig werden, das Angebot war sehr groß.

Ein sehr ordentlicher Händler wurde gefunden, er gibt eigenen Katalog heraus. Sehr groß das Angebot an den üblichen Ersttagsbriefen des Malteser-Ordens, die Marken werden nur vom Vatikan anerkannt und von den meisten Postverwaltungen geduldet. Maltesische Briefmarken waren ausreichend angeboten, die Preise jedoch nicht gerade sammler-freundlich, die Europa-Marken der guten Jahre habe ich hier wesentlich günstiger gekauft. Allerdings waren die Neuheiten mit etwa doppeltem Postpreis fair zu bekommen, bei den  CEPT-Marken von 2004 bekam ich ohne Aufpreis einen Satz mit Farbampel und Druckvermerk, was mich natürlich besonders freute.

Auf der Post gab es leider nur ganz gewöhnliche aktuelle Marken, schöne Motive mit sehr hohem Nennwert, mein Interesse daran war mehr als gering, die neuen CEPT-Ausgaben sollten erst am 9.5. erscheinen, aber deshalb den Urlaub verlängern ?

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Philatelisten

Im Entwurf der neuen Satzung des LV wird von "nicht-philatelistischen Sparten" gesprochen. Schon stellt sich eine ganz einfache Frage: Was ist eigentlich ein Philatelist ?

Wir sind ein Philatelisten-Verein. Aber was ist das, ein Philatelist ? Ran ans Bücherregal, da steht ein dicker fetter Duden. Aha, irgendwo zwischen Pfusch und Phlegma (welche Nachbarn !) findet man:

Philatelist, der; -en: jmd., der sich (wissenschaftlich) mit Briefmarken beschäftigt; Briefmarkensammler.

So, Belegsammler oder Ansichtskartensammler sind demnach keine Philatelisten. Und was, bitteschön, heißt "wissenschaftlich" ? Briefmarken in ein Vordruckalbum zu stecken dürfte wohl unwissenschaftlich sein, im Gegensatz dazu ist die Suche nach Plattenfehlern unter Zuhilfenahme eines Mikroskops eindeutig wissenschaftlich. Sollten wir vielleicht nur einen einzigen echten Philatelisten in unseren Reihen haben ? Das kann man einfach nicht glauben. Wenn nicht einmal ein paar Kilo deutscher Duden helfen, herauszufinden, was ein Philatelist ist, dann haben wir ein Problem.

Nun, in der heutigen Zeit ist es ganz einfach, man schaut ins Internet. Und man wird fündig, zum Beispiel beim Bund Deutscher Philatelisten. Dort findet sich eine mehrseitige Abhandlung darüber, warum der Ausdruck Philatelist für Sammler von Portofreiheitsmarken falsch ist, aber wofür er steht, diese Frage wird leider nicht beantwortet, Anderenorts findet man eine herrliche Definition: "Ein Briefmarkensammler sammelt, was ein Philatelist in den Papierkorb wirft". Aha, wie schon immer vermutet gibt es also einen Unterschied zwischen Briefmarken-Sammlern und Philatelisten. Das Sammeln scheint minderwertig zu sein, Beschäftigung für das einfache Volk, ausgeübt von Laien. Die Philatelie dagegen ist elitär, anspruchsvoll, sie wird in den besseren Kreisen gepflegt, man trifft sich zum philatelistischen Salon in Monte Carlo. Es muss ähnlich sein wie der Unterschied zwischen Maler Michelangelo und Anstreicher Alois, Dichter Goethe und Schreiberling Lippoldes, Rolls-Royce und Fiat Panda. Der X und der Y waren große Philatelisten, von großen Briefmarken-Sammler liest man nichts. Ach, man fühlt sich gleich viel besser, wenn man Mitglied in einem Philatelistenverein ist, und nicht nur profaner Briefmarkensammler.

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Landesverband

Am 1. Mai fand der Landesverbandstag in Michelau statt. Wir waren nicht vertreten, Ralf Reiter war aus beruflichen Gründen verhindert, Jürgen Grohmann und ich befanden uns im Ausland. Dr. Walter Koch war in seiner Eigenschaft als Schatzmeister des Landesverbandes sozusagen auf der anderen Straßenseite. Wir haben einen anderen Verein mit Abstimmungsvollmacht ausgestattet.

"Tag der Arbeit" und die Brucker nicht da, es waren alle Voraussetzungen gegeben, eine erfolgreiche Tagung abzuhalten. Was man so hört, war das Treffen so überflüssig wie immer, weder wurde die Satzung geändert noch der 1. Vorsitzende gestürzt. Irgendwann wird die LV-Aktuell mit dem Bericht des LV-Tages erscheinen, man darf gespannt sein.
Einige Fragen hätte ich schon gehabt, zum Beispiel zu den Finanzen:

Für das Jahr 2005 sind Einnahmen aus Belegverkauf und Prägekarten von 6.500 € angesetzt, ob die tatsächlich gemacht werden können, muss stark bezweifelt werden, schließlich beliefen sich diese Positionen in 2003 auf 183 €, in 2004 auf 840 €

Bei den Ausgaben stechen einige Positionen heraus, die ebenso Grund zu einer Nachfrage sein sollten:

Kosten für Teilnahme am Bundestag:
2003   419.--      2004   1.233.--     2005   5.000.--      2006   2.000.--

Was wird hier finanziert ?  Eine Person für 2-3 Tage mag die 419 € des Jahres 2003 gekostet haben, waren 2004 entsprechend drei Personen unterwegs und plant man für 2005 eine Reise mit 12 Personen ? Übrigens: Der Bundestag findet in Leverkusen statt und nicht in der Südsee.

Vorstandssitzungen:

2003  1.597.--     2004    3.993.--      2005   2.500.--       2006   2.500.--

Man muss den starken Anstieg der Position von 2003 auf 2004 beanstanden, außergewöhnliche Umstände könnten theoretisch dazu geführt haben. Wieso jedoch für die Jahre 2005 / 2006 eine Steigerung von 36% gegenüber 2003 geplant wird, sollte hinterfragt werden.

Inwieweit in den Kosten für "Veranstaltungen IMB" 2004: 4.329,76 (Vorjahr: 852,73) Reisekosten-ähnliche Aufwendungen enthalten sind, ist in der Gewinn- und Verlustrechnung nicht ausgewiesen. Da sich an der Veranstaltung selbst und an den Kosten des Standes nichts geändert hat, muss man in dieser Position andere Kosten von rund 3.500€ untergebracht haben.

Übrigens hat der Landesverband in 2004 einen Verlust von knapp 8.700 € gemacht und plant kräftige Ausgabensteigerungen für 2005.

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Eine Woche Ende April

Das Telefon klingelt, man erfährt, dass man ein neues Rahmenlager besorgen muss, bei der alten Firma geht es nicht mehr. Martin will unbedingt zum Tauschabend kommen, es ist jedoch unmöglich, ihn mit seinem Rollstuhl in den 1. Stock zu bekommen, da muss uns irgendetwas einfallen. Für den Landesverbandstag muss mit einem anderen Verein abgesprochen werden, wie die unsere Vollmacht verwenden sollen. Die Dachauer wollen wissen, wie es nun mit den Ausstellungsrahmen klappt, die Gröbenzeller brauchen die Rahmen und noch einige Sammlungen für ihre Ausstellung. Wir müssen Preise für die Jugendgruppe besorgen, die hat ihre Blätter fertiggestellt und die Prämierung steht an. Der Termin mit der Frau Weiß wegen unserer eigenen Ausstellung muss wahrgenommen werden. Der Kassenbericht des Landesverbandes trifft endlich ein, dazu rund 50 Seiten neue Anträge, damit muss man sich auch schnell noch beschäftigen. Eine Dame hat mit einen Zettel in den Briefkasten geworfen, sie möchte wissen, wo sie günstig Hawid-Streifen bekommt und ob sie ihre Ansichtskarten in Gröbenzell ausstellen darf/soll. Ralf mahnt die Benutzungsordnung für die philatelistische Bücherei an. Sam fragt an, ob das Rundschreiben druckfertig ist, er hätte noch einen Artikel über Ganzsachenausschnitte. Ein Mitglied möchte wissen, wo man Briefmarken mit dem Tagesstempel eines Geburtstages bekommt, ein anderes Mitglied möchte wissen, ob es einen speziellen Sonderstempel für die Sonderganzsache Oskar von Miller gibt. Die Dame aus Geltendorf mag gerne wissen, wann wir unseren nächsten Tauschabend haben.

Eigentlich wollte ich mich damit beschäftigen, einen Last-Minute-Urlaub zu buchen und vorher schnell noch zwei Zähne ziehen lassen.

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Nachstehenden Beitrag fand ich beim Stöbern in uralten Vereinsrundschreiben, er ist heute (abgesehen von Währungsangaben) aktueller denn je:

Übersetzungen

Wer lesen und schreiben kann, ist im Vorteil. So heißt es zumindest. Wenn jedoch Juristen, Betrüger und Auktionatoren einen Text erstellt haben, dann muss man ihn erst einmal in eine normale deutsche Sprache übersetzen, um ihn lesen zu können.

Nachfolgend eine kleine Auswahl von Formulierungen, zusammengetragen aus verschiedensten philatelistischem Material, mit den entsprechenden Übersetzungen.

o.O., (Ohne Obligo)   Fälschung, Käufer ist sich darüber im Klaren, dass er eine Fälschung kauft.

geprüft Betrugsabsicht. Es fehlen Aussagen zur Person des Prüfers (BPP?) sowie zur Stellung des Prüfzeichens. Erinnert sei an einen Dr. Angel, er hat seinerzeit berühmte Deutsche mit Aufdruck „entwertet“ selbst hergestellt und bestens geprüft.

geprüft Schlegel extreme Vorsicht, Fa. Schlegel ist ein Multi auf dem Prüfsektor, es existieren viele zumindest zweifelhafte Prüfzeichen aus dem Hause oder von Fälschern.

Faux teils mikroskopisch kleiner Aufdruck auf Nachdrucken, oftmals aus Asien. Beliebt besonders an der Stelle, wo bei Originalen das Stecherzeichen sitzt. Absolut wertlos.

800.--MM allein beste Berlin-Blocks Formaljuristisch korrekt, jedoch Betrug am Sammler, denn es ist nicht angegeben, welcher Michel-Katalog zugrunde gelegt wurde. Man könnte sonst leicht darauf kommen, dass es sich um den einmalig in 1992 erschienenen Vignettenkatalog handelt, und auch der Michelwert sich auf Vignettenblocks bezieht. Besonders beliebt bei Blüm, Goldhahn und Konsorten.

Auktionszuschlag von... Beliebtes Spiel: Makulatur wie z.B. geschnittene 10Pf Tag der Marke 1975 wird für 1000 DM Ausruf in Auktionsfirma gegeben und vom Einlieferer auf 2000 hochgesteigert. Kosten für Einlieferer steuerlich absetzbare 600.--DM. Dafür kauft er sich ein vorzügliches Argument, seine eigentlich für 50.--DM nicht absetzbare Ware für 1000.--DM an den Sammler zu bringen.

Variabler Inhalt: Was geliefert wird, hat nichts mit dem Inhalt der Anzeige zu tun.

undurchsucht: Vielleicht nicht vom Händler oder Auktionator, aber garantiert x-mal vom Einlieferer/Vorbesitzer

branchenüblich vom Umtausch ausgeschlossen  Bei mir wirst Du genauso beschissen wie nebenan.

Rückgabe gegen Gutschrift Wenn ich den Krempel nicht will, der mir zugeschickt wurde, bekomme ich nicht mein Geld zurück, sondern einen Gutschein für noch übleren Krempel.

Dachboden-/Kellerfund Vor zehn Jahren wollte den Schrott niemand, jetzt versuchen wir es noch mal, einen Dummen zu finden

unberührter Nachlass Finger weg von dem Mist, lässt sich auch nicht mit riesigem Nachlas verkaufen

wie eingeliefert  Ich bin doch nicht verantwortlich, wenn meine Einlieferer nur Schrott einliefern

nach Angaben für den Auktionator nicht nachvollziehbar, wie der Einlieferer auf solch riesigen Michelwert kommt.
 
erste Spalte  ruhig weiterlesen, aber keineswegs bestellen, denn nun folgt eine blumige und weitschweifende Darstellung, warum die Marken nicht postfrisch sind. Einwandfreier Gummi, erforderlichenfalls verschönt, in absolut schalterfrischer Qualität, handkontrolliert, usw. usw., aber nie das Wort postfrisch oder die geschützten „**“

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Philatelistische Bücherei München

Ab sofort können sämtliche Schriften der Philatelistischen Bücherei München problemlos und einfach über unseren Schriftführer ausgeliehen werden. Es ist kein Ausweis o.ä. erforderlich, es fallen nur die (anteiligen) Portokosten an.

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Termine

1.5.-10.6.  Ausstellung Dachau

24.6.-26.6. Werbeschau Gröbenzell

02.07.  Sommerfest auf der Lände

Vereinsauktionen: Juni, September
                              zusätzlich: November zugunsten Feier

Homepage: 6811 Besucher bis 19.5.

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Stand Mitgliederentwicklung

Bisher haben 26 Mitglieder auf die Leistungen des Landesverbandes / BdPh verzichtet, zwei Neumitglieder können wir begrüßen, die sich wegen unseres Beitragsmodells zu einem Beitritt entschlossen haben. Das bedeutet, dass wir im nächsten Jahr gut 250 € mehr in der Vereinskasse haben werden. Für alle, die ihr Abmelde-Formular noch nicht abgegeben haben, fügen wir nochmals eines bei.

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Spruch

Schimpfe nicht über die Dunkelheit, sondern zünde ein Licht an !

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